Nachteile beim Dörren: Vitamine, Entkernung & mehr

Vorteile bietet dir Dörren einige. Doch trotz all dieser Vorteile gibt es – natürlich – auch ein paar Nachteile beim Dörren. Welche genau? Diese hier…

Dörren gilt als die älteste Art, Lebensmittel zu konservieren. Also wahrscheinlich. Ob das nun aber stimmt oder nicht, Dörren ist eine sehr interessante Art der Konservierung. Selbst in modernen Zeiten, in denen Kühl- sowie Gefrierschrank in jeder Küche die Norm sind. Weil Dörren nach wie vor zahlreiche Vorteile mit sich bringt. Auf der anderen Seite aber auch ein paar (wenige) Nachteile. Eben diese Nachteile beim Dörren sollst du hier erfahren.

Nachteile beim Dörren: Vitamin B und C

  1. Vitamine
    Zwar erhält Dörren in der Regel die Vitamine, speziell bei Vitamin B und Vitamin C gilt jedoch Vorsicht. Eine zu hohe Temperatur beim Dörren zerstört diese Vitamine.

    Tipp: Willst du Trockenobst herstellen, achte zum Erhalt der Vitamine auf eine möglichst geringe Temperatur!

  2. Säuberung
    Davon ab musst du vor allem Obst und Früchte, aber auch Pilze vor dem Dörren gut reinigen. Mitunter außerdem schälen und – wichtig bei Kernobst – entkernen. Das kostet zwar Zeit, ist aber nötig. Schließlich willst du nicht auf harten Kernen herumbeißen.

    Tipp: Lässt du die (mitunter gesunde) Schale dran, lege diese beim Dörren nach oben.

  3. Zeit
    Was du zum Dörren außerdem brauchst, ist Zeit. Das traditionelle Dörren bzw. Trocknen an der Luft kann sogar Wochen dauern. Moderne Backöfen sind natürlich schneller. Gleiches gilt für Dörrautomaten, die obendrein Energie und damit Geld sparen. Apropos: Wie viel Zeit brauchst du denn nun zum Dörren? Das kommt auf das Dörrgut an. Äpfel brauchen rund zehn Stunden, Erdbeeren 14 Stunden. Und zwar in einem Dörrautomaten. Wobei es hier auf verschiedene Faktoren ankommt. Wie dick sind die Scheiben? Wie hoch ist die Temperatur? Wie schaut es mit der Lüftung aus? Die genannten Zeiten sind also nicht in Stein gemeißelt.
  4. Blähungen
    Dörren kann übrigens auch eine „interessante“ Auswirkung auf deinen Körper haben. Wie schon unter den Vorteilen des Dörrens genannt, fördert besonders Trockenobst die Darmtätigkeit. Zu viel Trockenobst kann allerdings den an sich positiven Effekt ins negative kehren: Blähungen drohen. Vor einer Prüfung oder einem wichtigen Termin isst du also besser etwas anderes.
  5. Unverträglichkeit
    Zuletzt ist gedörrte Nahrung – speziell wieder Trockenfrüchte – für manche Personen ungeeignet. Zum Beispiel für Dialyse-Patienten. Schuld ist der hohe Kalium-Gehalt. Ebenfalls unverträglich ist Trockenobst, wenn du eine Fruktoseintoleranz oder Fruktosemalabsorption hast. Der Grund ist simpel: Trockenobst enthält deutlich mehr Fruchtzucker als frisches Obst.

Ein paar Nachteile gibt’s halt doch…

Du siehst, trotz aller Vorteile hat gedörrte Nahrung ein paar Nachteile. Nicht viele, aber eben doch ein paar…

Teile diesen Beitrag mit deinen Freunden!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.